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Markus Behmer - Bujinkan Dai Shihan

Kategorie: Training (Seite 1 von 4)

Training für Fortgeschrittene

Wie in meinem Artikel „Trainingsprinzip Shu Ha Ri“  erwähnt, gibt es diese japanische Philosophie, um ein Handwerk zu studieren. Diese Philosophie beschreibt den Lernprozess, gibt aber nicht unbedingt die Richtung vor. In diesem Artikel werde ich mich mit meiner Meinung zum fortgeschrittenen Training in unserem Dōjō ab dem 1. Dan, befassen.

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Bist du BEREIT das DOJO ZU BETRETEN?

Viele Menschen sind heute nicht wirklich bereit, ein Dojo zu betreten, auch nicht, schmerzhafte Erfahrungen zu machen. Das ist wirklich traurig.

Ich denke, die Frage im Titel ist eine gültige Frage, die man sich stellen sollte, bevor man in ein Kampfkunst-Dojo eintritt. Denke daran, dass dein Körper und deine Technik besser und dein Herz korrekter werden sollen. Hast du den richtigen Geist/Einstellung dazu? Weiterlesen

Henka 変化

Im Bujinkan gibt es das Konzept der Henka 変化. Henka bedeutet “Variation, Veränderung Wandel oder Wechsel”. Hatsumi Sensei erklärt, dass das Wort “Henka” eigentlich aus zwei Kanji zusammengesetzt ist: “Hen 変” und “Ka 化”. Beide werden als “Veränderung” übersetzt, „Hen“ bedeutet, den Beginn einer Veränderung und „Ka“, das Ende einer Veränderung. Beide vervollständigen sich, wie In und Yō. Weiterlesen

Die 6 Schätze des Bujinkan

Auf dem Shidoshi-Kai Meeting am 3. September 2017 sprach Soke Hatsumi über die sechs Schätze des Bujinkan. Er beauftragte jeden Shidoshi, Shihan, Yushu Shihan und besonders die Dai-Shihan, sich an diese 6 Schätze zu halten und sie weiterzugeben. Hier sind die 6 Schätze, von denen Soke sprach:
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Kusari Fundō Jutsu 鎖分銅術

Die Kunst des Kampfes mit der kurzen Kette

Die Erfindung des Kusari Fundō 鎖分銅 schreibt man Dannosin Tosimitsu Masaki, dem Wachhabenden des Haupttores der Edo (Tokio) Festung zu. Die oft vorkommenden Auseinandersetzungen mit Banditen und Landstreichern führten meistens zu einem blutigen Ende, was nicht unbedingt nötig war. Es genügte, den Gegner leicht zu verletzen und unbeweglich zu machen, zumal die Gesetze der Samurai ermunterten die Benutzung des Schwertes zu solch einem niedrigen Ziel wie die Auseinandersetzung mit einem Landstreicher nicht einzusetzen. Genau deswegen bot Masaki an, eine Kette mit zwei Gewichten an den Enden als die Hauptwaffe der Wache zu verwenden. Er nannte sie „Manrikigusari“, was wörtlich übersetzt „eine Kette mit der Kraft der zehn Schwerter“ bedeutet, oder im weiteren Sinne „die allmächtige Kette“. Und schon bald trugen die Samurais, die das Haupttor bewachten, diese Kette um die Hüfte. Weiterlesen

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