Markus Behmer - Bujinkan Dai Shihan

Kategorie: Ryū-ha (Seite 2 von 2)

Die 9 Schulen des Bujinkan

Takagi Yōshin Ryū 高木揚心流

Der Ursprung der Takagi Yōshin Ryū wird auf einen Wandermönch mit Namen Sounryū oder Unryū zurückgeführt. Im „Dai Nihon Bugei Ryū Ha“ wird aufgeführt das Unryū um das Jahr 1569 in Rikuzen Funakawa unweit des Berges Sanroku lebte. Er war ein Spezialist des Taijutsu, Shurikenjutsu und Bojutsu aus dem „Amatsu Tatara Rinpo Hiden Makimono“. Unryū lehrte sein System mit dem Yari, genannt „Sessho Hiden no Jutsu“ an Ito Suke`sada.

Ito war ein Samurai aus  Katakura Kojuro, Provinz Fukushima. Dieser traf auf Takagi Oriuemon Shigenobu, einem 16 Jahre alten Samurai aus dem Norden Japans. Shigenobu wurde am 02.April 1625 geboren und starb am 7.Oktober 1702.

Ito lehrte dem jungen Shigenobu seine Kriegertechniken und der Grundstein für die Takagi Yōshin Ryū war geschaffen. Mit 20 Jahren bekam er die Menkyo Kaiden überreicht. Weiterlesen

Naginata 薙刀 und Bisentō 眉尖刀 Jutsu

Die Naginata (Hellebarde) wurde aus dem Bisentō (Schlachtfeldhellebarde) entwickelt, das während Chinas To Periode (618 – 398 v. Chr.) von China nach Japan kam und in China den Namen Kwan-To trug.

Die erste Person die sich in China durch die Waffe „Tai-Hun-Dao“ einen Namen gemacht hat war General Lien Po aus dem Land Chao während der Kriegsperioden, ca. 475 – 221 v. Chr.

Ein weiterer Experte mit dieser Waffe war dann Kwan-Yun-Chang ein hervorragender Militärischer Führer des Landes Shu (220 – 280 n. Chr.).

Ein nach Japan einwandernder chinesischer Krieger, bekannt als Tetsujo-Bo brachte diese Waffe über Korea nach Japan und lehrte die Handhabung des Bisentō, Izumo Kaja Yoshiteru, von der Minamoto Familie, der ca. zwischen 1156 und 1159 auf der Honshu Insel war.

Er floh nach einer Niederlage gegen Tadamitsu Fujiwara in eine Höhle in Izumo (heute Totori-Präfektur) wo er dann auf Tetsujo-Bo traf, der ihn unterrichtete. Weiterlesen

Gyokko Ryū Koshijutsu

Schule des mit Juwelen geschmückten Tigers

Laut dem Kuden, der mündlichen Überlieferungsform einer Kampfkunst, wurden die ersten Techniken der späteren Gyokko Ryū entweder von einer sehr zierlich geratenen Palast-wache oder von einer Prinzessin am chinesischen Kaiserhof entwickelt.

Während des Niedergangs der Tang-Dynastie (um das Jahr 907) führte ein chinesischer Mönch namens Cho Gyokko (oder Yo Gyokko) diese neuen d.h. bislang in Japan unbekannten Kampftechniken dort ein. Dieses Wissen wurde im Laufe der Kamakura-, Nambuko- und Muromachi-Periode von der Suzuki-Familie von Generation zu Generation bis zu Sakagami Taro Kunishige weitergegeben. Sakagami Taro Kunishige begann nun damit, die Techniken zu katalogisieren und eine Ryū namens Gyokko Ryū Shito Jutsu zu gründen – rückblickend eine der ältesten dokumentierten Kampfkunstschulen innerhalb der Dai Nippon Bugei Ryū Ha. Sakagami Taro Kunishige begründete übrigens auch die Koto Ryū Koppō Jutsu. Weiterlesen

Shinden Fudo Ryū 神伝不動流

Die Schule des unbewegten Herzens

Das geheime Prinzip der Shindenfudo Ryū ist das „Prinzip der Natur“. Die Basis der Lehre ist die Kenntnis der Natur. Das Training beginnt, indem man die Natur benutzt, um seinen Körper zu stärken. Zuerst die Beine und Hüften, danach die Fäuste. In dieser Ryū trainierte man nicht in einem Dojo oder bastelte sich Trainingswerkzeuge, sondern blieb beim Training in der Natur. An Bäumen übte man sich im Schlagen und Brechen. Dann übte man sich darin, die Stirn an Bäumen abzuhärten. In den Bambuswäldern trainierte man die einzigartigen Tritte des Shinden Fudo Ryū. Man übte sich darin die Rinde von den Bäumen zu packen, was dem Reißen an Haut sehr ähnlich kommt. Man packt und zieht oder packt und hält. Man benutzt dazu verrottete Bäume. Dieses Training erhöht die Kraft beim Würgen und beim Greifen von Muskeln. Weiterlesen

Ten Chi Jin Ryaku no Maki 天地人略の巻

Bujinkan Dôjô Shinden Kihon Kata

Dieses Buch enthält die Prinzipien des Himmels (Ten), der Erde (Chi) und des Menschen (Jin). Es wurde von Soke Hatsumi als Grundlagenwerk zusammengestellt, aus Teilen der einzelnen Schulen (Ryu-ha) in denen er Großmeister (Soke) ist oder die höchste Lehrlizenz (Menkyo-kaiden) besitzt. Weiterlesen

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