Kanyou-Ryū Blog

Markus Behmer - Bujinkan Dai Shihan

Monat: Mai 2016 (Seite 1 von 2)

Soll man Schüler von gefährlichen Situationen befreien?

Eigentlich soll man ihnen zeigen, wie man Tapfer sein kann, um diese Situationen mit ihrer eigenen innerlichen Energie zu begegnen. Es gibt verschiedene Phasen, in denen die Übung sich selbst offenbart: Weiterlesen

Shigoki – Hartes Training

Als ich jung war, sagte man mir, dass der erste Schritt Shūgyō ist, um den Schmerz auszuhalten, den dir dein Lehrer gibt. Auf der anderen Seite ist es meiner Ansicht heutzutage schlecht, übervorsichtig zu sein. Es gibt nur ganz wenige junge Männer, die durch diese Belastung gehen. Es sieht so aus, als gäbe es so viele Jungs, die im Kinderbettchen bleiben wollen, die ohne Schmerzen aufwachsen wollen; so gäben sie Shigoki (hartes Training) einen schlechten Namen und sie sehen die Alten, die mit ihnen hart umgehen, als Idioten an. Es ist für mich ein ärgerliches Phänomen, da ich denke, dass man nicht nur auf dem Gebiet des Budō gute Menschen wachsen lassen sollte, ohne ihnen absichtlich ein Shigoki zu geben. Weiterlesen

Das Bujinkan verstehen

Die Welt der Kampfkünste sieht sich ständigen Umwälzungen gegenübergestellt. Alle zehn Jahre sehe ich wie wieder mal ein neuer Kampfstil auftaucht, der selbstverständlich alles vorherige an Authentizität und Kampfstärke in den Schatten stellt.

Nach den Karate-, Kung Fu- und einschließlich Ninja-Jahrzehnten in den 60er und 90er Jahren, in denen jeder Stil die wirksamste Kampfkunst sein wollte, zeichnet sich in den ausklingenden 90ern eine Doppeltendenz ab. Einige interessieren sich mehr für den Kampfsport, in dem der Wettkampf eine dominierende Rolle spielt; andere hingegen suchen Stile, die sich nicht auf Turniere und dem sportlichen Kräftemessen spezialisiert haben, sondern deren Hauptinteresse in den historischen und philosophischen Wurzeln der jeweiligen Kampfkunst liegt. Das Bujinkan Budō Taijutsu stellt den Mittelweg dar, zwischen Kampfsport und philosophisch orientierter Kampfkunst. Weiterlesen

Jibun de narai

Leben und Tod sind verbunden wie In-Yo (Ying und Yang). Dies ist mein Lehrthema für das Jahr. Wie ein Magnet und Metall werden Leben und Tod voneinander angezogen und kommen sich immer näher.

Wenn Du geboren wirst und Dir ein Leben gegeben wird, ist der Tod unausweichlich. Wenn der Tod kommt, sei  nicht überrascht oder erschüttert. Gehe ein in den Rhythmus des Lebens. Erlange ein Gleichgewicht mit ihm. Dies ist das Thema des Jahres! Weiterlesen

Shinden Fudo Ryū 神伝不動流

Die Schule des unbewegten Herzens

Das geheime Prinzip der Shindenfudo Ryū ist das „Prinzip der Natur“. Die Basis der Lehre ist die Kenntnis der Natur. Das Training beginnt, indem man die Natur benutzt, um seinen Körper zu stärken. Zuerst die Beine und Hüften, danach die Fäuste. In dieser Ryū trainierte man nicht in einem Dojo oder bastelte sich Trainingswerkzeuge, sondern blieb beim Training in der Natur. An Bäumen übte man sich im Schlagen und Brechen. Dann übte man sich darin, die Stirn an Bäumen abzuhärten. In den Bambuswäldern trainierte man die einzigartigen Tritte des Shinden Fudo Ryū. Man übte sich darin die Rinde von den Bäumen zu packen, was dem Reißen an Haut sehr ähnlich kommt. Man packt und zieht oder packt und hält. Man benutzt dazu verrottete Bäume. Dieses Training erhöht die Kraft beim Würgen und beim Greifen von Muskeln. Weiterlesen

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